7. Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V. und der
Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation e. V.

Neurorehabilitation 2018: Theorien, Techniken, Trends
06.-08.12.2018 • Erlangen

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Grußwort

Neurorehabilitation 2018: Theorien, Techniken, Trends

Dr. med. Wilfried Schupp
Prof. Dr. med. Dennis A. Nowak

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Rehabilitation von Neurologischen und Neurochirurgischen Erkrankungen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem dynamisch wachsenden Fachgebiet entwickelt. Längst sind die Zeiten vorüber als man Kollegen, die sich aktiv für die Arbeit in der Rehabilitation entschieden hatten, das Ende der Karriere prophezeite.

Das Verständnis der Mechanismen, die der Funktionserholung im peripheren und zentralen Nervensystem zugrunde liegen, wächst stetig. In Kooperation mit Universitäten haben sich klinische Rehabilitationszentren und Forschungsschwerpunkte formiert. Rehabilitationseinrichtungen arbeiten erkenntnisgetrieben und evidenzbasiert. Nur in der Rehabilitation kann man noch heute Behandlungsverlauf und Behandlungsergebnis neurologischer Erkrankungen längerfristig verfolgen. Teilhabeorientierung öffnet den Blick über den medizinischen Teil hinaus hin zur beruflichen und gesellschaftlichen Reintegration und Inklusion.

Die 7. Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR) und der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation (DGNKN) möchte dieser Entwicklung Raum geben. Unter dem Motto „Theorien, Techniken, Trends“ wollen wir mit allen, die in der Neurologisch-Neurochirurgischen Rehabilitation tätig oder an ihr interessiert sind, über aktuellen Stand und  Zukunft  diskutieren.

Wir freuen uns auf den kollegialen Austausch mit Ihnen allen in Erlangen!

Herzlichst

Ihre

Dr. med. Wilfried Schupp
Herzogenaurach

Prof. Dr. med. Dennis A. Nowak
Kipfenberg


Grußwort der Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

Melanie Huml

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Patientinnen und Patienten mit schweren Schädigungen des zentralen und peripheren Nervensystems ist die Neurorehabilitation ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Sie hilft dem Nervensystem, sich auf die neue Situation einzustellen. Außerdem soll die Neurorehabilitation Betroffene dabei unterstützen, einen möglichst selbstbestimmten Alltag zu leben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Es ist daher von essentieller Bedeutung, Methoden und Verfahren in der neurologischen Rehabilitation weiter zu entwickeln!

Auch ich setze mich für die Weiterentwicklung der Neurorehabilitation ein. Das Gesundheitsministerium unterstützt beispielsweise ein Pilotprojekt der Neurologischen Klinik Hohe Warte Bayreuth. Konkret geht es hierbei um die Verbesserung von Kommunikation und Fähigkeiten bei Patienten mit schweren Hirnschäden mit Hilfe eines speziell auf sie zugeschnittenen Online-Trainings. Damit soll die medizinische Versorgung neurologischer Patienten in ländlichen Regionen weiter verbessert werden.

Unter dem Motto "Theorien, Techniken, Trends" bietet Ihnen diese 7. Gemeinsame Jahrestagung ein breitgefächertes Programm und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Erkenntnisse, anregende Diskussionen und eine gewinnbringende Veranstaltung.

Ihre
Melanie Huml MdL
Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege


Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Erlangen

Florian Janik

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste,

die „Medizin- und Gesundheitsstadt“ Erlangen freut sich sehr, Sie zur 7. Gemeinsamen Jahrestagung der DGNR und DGNKN begrüßen zu dürfen. Seien Sie herzlich willkommen in unserer frisch sanierten Heinrich-Lades-Halle. Wir freuen uns, dass dieser bedeutende Kongress nach 2012 wieder in der Metropolregion Nürnberg zu Gast ist.

Wenn Sie sich mit unserer Stadt etwas beschäftigen, werden Sie sehr schnell feststellen, auf welche vielfältige Weise der Erfolg unserer Stadt mit den Themen Wissenschaft, Medizintechnik und Medizin und Gesundheit verknüpft ist. Wir nennen uns gern und zu Recht Medizin- und Gesundheitsstadt. Vor allem die Medizintechnik hat in der Hugenottenstadt nicht nur eine lange Tradition, sie ist heute ein überaus wichtiger Wirtschaftsfaktor. Jeder vierte Arbeitsplatz ist bei uns im Gesundheitswesen angesiedelt. Erlangen ist darüber hinaus seit vielen Jahren Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland und seit drei Jahren auch Teil der bayerischen Initiative Gesundheitsregionplus.

Von daher fühlt sich Erlangen prädestiniert für diesen großen Medizinkongress. Ich danke den Organisatoren der Veranstaltung für ihren Einsatz und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Informationen, interessante und konstruktive Gespräche und daneben auch etwas Zeit, sich von Erlangen privat und beruflich inspirieren zu lassen.

Ihr

Dr. Florian Janik
Oberbürgermeister