7. Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V. und der
Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation e. V.

Neurorehabilitation 2018: Theorien, Techniken, Trends
06.-08.12.2018 • Erlangen

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Workshopbeschreibungen

WS 1 • Der multimorbide Intensivpatient

WS 2 • Trachealkanülenmanagement
1. Indikationsüberprüfung: „braucht der Patient die Trachealkanüle (TK) noch?“
Dekanülierung wichtiges Ziel der Frühreha, aber auch in späteren Phasen durchaus relevant
2. Modeladaptation: „hat der Patient die richtige TK?“ (subglottische Absaugung, Form/Länge/Innenseele)
Besonderes Augenmerk gilt der zentrierten TK-Position bzw. den Komplikationen bei dezentriertem Sitz
3. Modifiziertes Handling: „muss am Umgang mit der TK etwas verändert werden?“ (Absaugfrequenz, Trachealkanülenwechsel-Intervalle, Entblockungsschema)
4. Dekanülierungsphase: Vorgehensweise unter Beachtung von Benefit versus Risiko

WS 3 • Neurowissenschaftliche Begutachtung in der Neurologischen Rehabilitation
Der Workshop gibt einen Einblick in die tägliche gutachterliche Praxis bei Patienten der neurologischen Rehabilitation. Er schließt damit an den letztjährigen Workshop an und beleuchtet auch diesmal wieder typische Fragen und auftretende Fallstricke bei der Begutachtung. Er bietet schließlich auch genügend Raum für die Darstellung einiger besonders interessanter Fälle und deren Diskussion. 

WS 4 • Dysphagie beim kritisch kranken Patienten

WS 5 • Ambulante Neurologische Rehabilitation
Der Workshop des BV ANR richtet sich an Kollegen aus den Phasen D/E. Es werden u.a. ein Forschungsprojekt zum Thema RTW, gute Praxisbeispiele sowie eine Auseinandersetzung von RTW und Resilienz erfolgen. Die Teilnehmer sollen erfahren wie theoretisches Wissen in die tägliche Arbeit der Rehabilitationsteams einfließen kann.

WS 6 • Muskelsonographie zur Funktionsbeurteilung und bei Btx-Behandlung

WS 7 • Hilfsmittel in der Neurorehabilitation
Welches Hilfsmittel passt für wen? In dem zweiteiligen Workshop (2018 untere/ 2019 obere Extremität) soll diese Frage beantwortet werden. Sie werden nach dem WS in der Lage sein, anhand von Studienlage und Evidenz sowie praktischen Übungen für gehfähige Patienten die ideale Fuß-/Beinorthese und für nicht gehfähige Patienten eine ideale Rollstuhlversorgung auszuwählen.

WS 8 • Spiegeltherapie
Bei der Spiegeltherapie wird ein Spiegel so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass das Spiegelbild der nicht betroffenen Extremität erscheint, als wäre es die betroffene Extremität. Die Wirkung der Spiegeltherapie nach Schlaganfall und bei Schmerzsyndromen ist mittlerweile gut belegt. Darüber hinaus helfen neurophysiologische Befunde, den Wirkmechanismus der Bewegungsspiegelung besser zu verstehen. Im Rahmen des Workshops sollen den Teilnehmern die wesentlichen Grundlagen und Wirkmechanismen der Spiegeltherapie präsentiert werden. Zudem sollen sie erlernen, bei welchen Krankheitsbildern und Symptomen der Einsatz der Spiegeltherapie gerechtfertigt ist. Darüber hinaus erfolgen praktische Übungen, um den Einsatz des Spiegels bzw. verschiedene Therapievarianten zu erlernen.

WS 9 • Intensionsgetriggerte Elektrostimulation und EMG-biofeedback bei zentralen und peripheren Paresen

WS 10 • Selbstwirksamkeitserwartungen - ein Schlüssel zu mehr Eigenaktivität der Betroffenen
Neurologische Rehabilitanden sollten ihren Lebensstil anpassen. Dies erfordert Kenntnisse und spezifische Verhaltenskompetenzen, aber auch ein hohes Maß an Motivation und Selbstmanagement. Im Workshop wird erarbeitet, wie Betroffene motiviert und beim Alltagstransfer unterstützt werden können.

WS 11 • Untersuchung feinmotorischer Funktionen der Hand nach Hirnschädigung
Das Verständnis feinmotorischer Störungen und die Präzision deren Diagnostik kann durch neue Technologien erheblich gesteigert werden. In dem Workshop werden Verfahren zur Analyse von Schreibstörungen, von Störungen der Objektmanipulation und von Defiziten der Propriozeption vorgestellt. Relevante Störungsbilder werden erläutert und die Verfahren können selbst getestet werden. 

WS 12 • Aktuelle Entwicklungen in der Rehabilitation neuromuskulärer Erkrankungen